| |
|
Tradition mit starkem Erbe
Der Eisacktaler Weinbau blickt auf eine sehr lange Tradition zurück. Die ältesten Zeugen sind Funde von Rebkernen und Gegenständen zur Weinverarbeitung, die aus der Zeit um 500 v. Ch. stammen.
Schon im Mittelalter priesen Dichter und Minnesänger wie Oswald von Wolkenstein und Walther von der Vogelweide die Weine aus dem Gebiet um Klausen und Brixen. Ab dem Ende des 19. Jahrhunderts bis nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Weinbau im Eisacktal stark vernachlässigt. Erst mit der Gründung der Eisacktaler Kellerei im Jahre 1961 wurde für den Eisacktaler Weinbau eine neue Blütezeit eingeleitet.
Der Grundstein wurde im historischen Keller des Reinthalerhofes gelegt, dessen Besitzer Anton Gfader von den 24 Gründungsmitgliedern zum ersten Obmann ernannt wurde. Nach dem Brand des alten Reinthalerhofes im Winter 1962 fasste die Führung der Kellerei den Entschluss, die Brandruine zu kaufen. In der Folge wurde ein moderner und gut funktionierender Betrieb errichtet. 1975 verursachte eine dicke Neuschneedecke den Zusammensturz der Lagerhalle, so dass die Eisacktaler Kellerei 1978 an einen von der Autobahnausfahrt in Klausen und von der Brennerstaatsstraße leicht erreichbaren Ort übersiedelte.
2005 wurde das Produktionsgebäude erweitert und umgebaut. Heute zählt die Eisacktaler Kellerei ca. 130 Mitglieder aus 11 Gemeinden: Vahrn, Brixen, Villnöß/Teis, Feldthurns, Klausen, Lajen, Kastelruth, Villanders, Barbian, Völs und Ritten. |
|
|
| |
|
|